Erstmalig organisiert die BAP im Jahr 2009 in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) ein Projekt im Rahmen des ESF-Programms „PRAXIS – Transnationale Qualifizierungsmaßnahme mit Praktika zur Förderung der Aufnahme einer Beschäftigung“. Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks kofinanziert.

Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit mit Standorten in Paris und Berlin. Seit seiner Gründung durch den Elyseevertrag im Jahre 1963 engagiert sich das DFJW dafür, die Neugier auf das andere Land und die Kultur des Anderen zu wecken, interkulturelles Lernen zu fördern, die berufliche Qualifizierung Jugendlicher zu unterstützen, bürgerschaftliches Engagement zu stärken, für die besondere Verantwortung Deutschlands und Frankreichs in Europa zu sensibilisieren und zum Erlernen der Partnersprache zu motivieren.

Nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW)

 

"PRAXIS - Lernen ohne Grenzen 2012 in Nizza"

Informationen zum Projekt  (pdf-Download)

Presseartikel zum Projekt Lernen und Arbeiten in Nizza 2012 in: Passauer Neue Presse

Lernen und Arbeiten an der Cote d' Azur

Die EU macht' s möglich: Berufsakademie Passau organisierte Praxisprojekt für junge Niederbayern

 Bereits zum dritten Mal ermöglichte die Berufsakademie Passau (BAP) jungen Niederbayern einen lehrreichen Praxis-Aufenthalt in Südfrankreich. Das Projekt erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französichen Jugendwerk und der Agentur für Arbeit untern dem Motto "Lernen ohne Grenzen". Es wurde aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert mit der Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Wie schon in den Vorjahren erwies sich das Programm als voller Erfolg und die kürzlich zurück gekehrten Teilnehmer können auf unvergessliche Wochen zurückschauen.

Das Programm begann mit einem fünfwöchigen Vorbereitungskurs bei der BAP, inklusive intensivem Frnzösischunterricht und Übungen zu interkultureller und beruflicher Handlungskompetenz. So vorbereitet und voller Neugierde ging die Reise dann am 10. Oktober los ins schöne Südfrankreich. Wegen eines schweren Gewitters über dem Nachthimmel von Nizza musste der Abflug aber leider auf den nächsten Tag verschoben werden. Dafür empfing Nizza die Teilnehmer dann wieder mit vereinzelten Sonnenstrahlen und warmen Temperaturen. Nach der Ankunft lernten die Teilnehmer zunächst sowohl die Region als auch deren spezifische Arbeitswelt kennen und wurde durch das Partnerinstitut ACTILANGUE weiter betreut und auf ihre Praktika vorbereitet. Die Praktikumsbetriebe, bei denen die Teilnehmer anschließend sechs Wochen lang umfassende Arbeitserfahrung sammeln konnten, gehören den unterschiedlichsten Wirtschaftssektoren an, sodass die Teilnehmer je nach Interessensgebiet, beispielsweise in der Hotellerie, in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen oder im Fremdenverkehrsamt tätig waren. Die Nähe Nizzas zu Passaus Partnerstadt Cagnes-sur-Mer ebnete einigen Teilnehmern den Weg ins Praktikum und der herzliche Empfang in der Partnerstadt blieb allen besonders positiv in Erinnerung.

Neben dem Lernen und der Arbeit bildeten aber auch das alltägliche Leben und die Freizeit der Teilnehmer wichtige Elemente der Auslandserfahrung. So konnte ihnen das Leben bei französischen Gastfamilien einen noch besseren Einblick in die Kultur des Landes geben, und die vorhandenen Französischkenntnisse wurde in alltäglichen Situationen wie Unterhaltungen am Frühstückstisch oder bei einem gemeinsamen Glas Wein am Abend weiter trainiert. Die von ACTILANGUE organisierten Tagesausflüge waren für viele Teilnehmer die Highlights ihres Aufentahlts und auch kleine "Kulturschocks" wie die Auseinandersetzung mit dem französichem Verhalten im Straßenverkehr konnten die Begeisterung der Teilnehmer über ihre Zeit in Nizza nicht schmälern.

Neben einem Koffer voller Souvenirs brachten die Teilnehmer vor allem vielfältige Eindrücke, neue Erfahrungen und ein besseres Verständnis von sich selbst und unseren französichen Nachbarn mit nach Hause. Sie gehen gestärkt aus dem Praxis-Aufenthalt hervor und die gesammelte Berufserfahrung eröffnet ihnen gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.