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Die BAP

Die Berufsakademie Passau im Spiegel der Presse

Immer auf dem aktuellstem Stand

Sie bilden an der Berufsakademie Passau aus: IT-Schulleiter Thomas Kast (r.), sein Stellvertreter Thomas Kollmannsberger und BAP-Geschäftsführerin Barbara Brauckmann. − Foto: Schmidhuber Sie bilden an der Berufsakademie Passau aus: IT-Schulleiter Thomas Kast (r.), sein Stellvertreter Thomas Kollmannsberger und BAP-Geschäftsführerin Barbara Brauckmann. − Foto: Schmidhuber

Viele Berufszweige klagen über einen Mangel an Fachkräften – so auch die IT-Branche. Die IT-Schule der Berufsakademie Passau (BAP) bildet Fachinformatiker für Anwendungstechnik aus. Schulleiter und Geschäftsführung wissen: Dieser Beruf ist gefragt, eine Anstellung kann man sowohl in kleineren als auch größeren Betrieben finden, auf dem Land oder in der Stadt. Wieso der Mangel? Das erklären IT-Schulleiter Thomas Kast, sein Stellvertreter Thomas Kollmannsberger und BAP Geschäftsführerin Barbara Brauckmann.

Schülerinnen, die in die Partnerstadt Málaga zum Austausch reisen, bekommen einen kleinen Zuschuss der Stadt Passau, ebenso wie diejenigen, die sich für Cagnes-sur-Mer entscheiden. − Foto: BAP Schülerinnen, die in die Partnerstadt Málaga zum Austausch reisen, bekommen einen kleinen Zuschuss der Stadt Passau, ebenso wie diejenigen, die sich für Cagnes-sur-Mer entscheiden. − Foto: BAP

Bereits seit 25 Jahren ermöglicht die Berufsakademie Passau ihren Schülern einen Auslandsaufenthalt, der kann mehrere Wochen oder sogar Monate dauern und wird über das Projekt „ErasmusPlus“ von der EU finanziell gefördert. Nun wurde die BAP als besonders erfahrener Träger des Programms akkreditiert, was bedeutet, dass die Schule nicht mehr am jährlichen Auswahlverfahren teilnehmen muss und so Planungssicherheit für die nächsten Jahre besteht.

Hoch über der Stadt feierten Regierungsschuldirektor Roland Ilg (v. l.), Armin Diewald, Barbara Brauckmann, Bernadette Hackauf und stv. Landrat Hans Koller. − Foto: Weidmüller Hoch über der Stadt feierten Regierungsschuldirektor Roland Ilg (v. l.), Armin Diewald, Barbara Brauckmann, Bernadette Hackauf und stv. Landrat Hans Koller. − Foto: Weidmüller

So groß haben noch nicht viele ihren 31. Geburtstag gefeiert, doch der Fremdsprachenschule ist 2020 natürlich die Corona-Krise dazwischengekommen. Deshalb ging es heuer rund zum Jubiläum, zahlreiche Gäste gaben sich die Ehre beim Fest auf „das Oberhaus“.

Schulleiterin Bernadette Hackauf stellte dabei in einer bilderreichen Rede zufrieden fest: „Die Fremdsprachenschule ist in den 31 Jahren stetig gewachsen, an innerer und äußerer Größe. Bauchspeck haben wir uns noch nicht zugelegt, dazu wurden wir laufend zu sehr auf Trab gehalten.“

Von der Vorklasse bis zur Pflegefachkraft

Feierstunden – so hieß das Motto der diesjährigen Verabschiedungen der verschiedenen Ausbildungsgänge an den Pflegeschulen der Berufsakademie Passau angesichts der geltenden Hygienevorschriften. Mit der Vorklasse für Pflegeberufe, der Ausbildungsklasse zu Pflegefachhelferinnen bzw. –helfern sowie zwei Klassen mit künftigen Altenpflegerinnen und Altenpflegern konnten allen Beschränkungen zum Trotz würdig in ihr künftiges Berufsfeld Pflege entlassen und Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Leistungen geehrt werden.

Fachinformatiker feiern Abschluss

Nach drei Jahren Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung konnte die Berufsfachschule für IT-Berufe der Berufsakademie Passau alle 19 Schüler der 12. Klasse erfolgreich in die Arbeitswelt entlassen.

Klassensprecher Leo Spanner, der das Amt durchgehend drei Jahre lang inne hatte, nahm die Lehrer humorvoll auf die Schippe. „Wir haben hier viel gelernt. Java wird immer unsere fünftliebste Programmiersprache bleiben und Eclipse unsere achtliebste Entwicklungs-Umgebung.“ Besonders lobte er die gute Gemeinschaft, die in der Klasse herrschte.

Die Kursteilnehmenden des Vorbereitungskurses mit ihrer Kursleiterin Magdolna Nagy (hinten Mitte). - Foto: BAP Die Kursteilnehmenden des Vorbereitungskurses mit ihrer Kursleiterin Magdolna Nagy (hinten Mitte). - Foto: BAP

Für die Kenntnisprüfung hat die Berufsakademie Passau (BAP) sechs Pflegekräfte gut im Vorbereitungskurs trainiert. Geschult wurden wissbegierige Pflegefachkräfte aus Vietnam, aus der Ukraine und aus Bosnien – eine bunte interkulturelle Gruppe.

Drei mal „Adios, Au Revoir, Bye-Bye!“

Die drei Abschlussklassen der Fremdsprachenschule feierten wegen der Corona-Erfordernisse auf separaten Veranstaltungen ihre Berufsabschlüsse als Fremdsprachen- und Euro-Korrespondenten.

Eine Akrobatik-Einlage von Annika Schmidt und Helena Kristl ebenso wie ein Rückblick in Bildern, kommentiert von Melanie Herrmann, waren das Rahmenprogramm der Drei-Sprachen-Klasse, das einen fröhlichen und etwas wehmütigen Abend bereicherte. Klassensprecher Johannes Sitzberger blickte auf die zwei kuriosen Jahre zurück. Klassenleiterin Dr. Ana Barro machte in einer Grußbotschaft aus England Mut.

Fachkräfte an die Region binden

Bei seinem Besuch in der Berufsakademie Passau (BAP) haben Geschäftsführerin Barbara Brauckmann (l.) sowie die Schulleiter der drei Fachbereiche Pflege, IT und Fremdsprachen, Landrat Raimund Kneidinger (2.v.l.) vor allem über Aus- und Weiterbildungsangebote der BAP informiert. Geschäftsführerin Barbara Brauckmann stellte die Entstehungsgeschichte und die Spezifika als private Schulgesellschaft vor und erläuterte die Angebote des Fortbildungsbereichs der BAP.

red/Foto:BAP red/Foto:BAP

Am Ende ihrer Ausbildung erhielten die Absolventen der IT-Schule der Berufsakademie Passau noch einen ganz besonderen Einblick in die aktuellen Anforderungen der Arbeitswelt. Im Rahmen der Schulung „Business Application Development mit SAP Fiori“ wurden die angehenden Fachinformatiker mit den neuesten Techniken der Programmierung von Web-Anwendungen für Geschäftsprozesse im ERP-System von SAP vertraut gemacht. 

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Das klassische Auslandsjahr nach der Schule ist für die Abschlussjahrgänge 2020 und 2021 kaum realisierbar, ein mehrstündiger Flug nach Australien, Neuseeland, Mittel- oder Südamerika in Zeiten einer Pandemie unvorstellbar. Doch genau diese Länder werden von Abiturienten meist angepeilt, wenn es um ein „GAP-Year“ geht.


Eine Alternative bietet die Berufsakademie Passau. Diese hat im Rahmen der Erasmus-Projekte Fördermittel für Schüler und Personal für die Jahre 2021 bis 2027 zur Verfügung gestellt bekommen – eine jährliche Förderung in Höhe von 90.000 bis 100.000 Euro.

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Die Coronakrise trifft die Pflege hart, immer mehr Fachkräfte wollen ihren Beruf an den Nagel hängen, wie zuletzt der Pfleger-Weltverband warnte. Barbara Brauckmann, Geschäftsführerin der Berufsakademie Passau (BAP), und der Passauer Pflegeschulleiter Joachim Berga berichten, was trotz der aktuellen Lage den Pflegeberuf aus und schön macht. Vor allem auf digitalem Wege wollen sie den Schüler-Nachwuchs erreichen und die Attraktivität des Pflegeberufs aufzeigen. Und sie wollen künftig dazu beitragen, sprachliche Barrieren bei der Vermittlung von Schulstoff abzubauen.

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Digitalisierung an den Schulen und das möglichst sofort! So lautet die Forderung in diesen Tagen. Auch die Passauer Schulen befinden sich diesbezüglich in einer schwierigen Situation. Allerdings: Bund und Land nehmen derzeit viel Geld in die Hand, um eine Digitalisierung vor Ort voranzubringen. Die Geschäftsführerin der Berufsakademie Passau Barbara Brauckmann sowie der Schulleiter der Pflegeschule Passau Joachim Berga und die Schulleiterin der Fremdsprachenschule Passau Bernadette Hackauf berichten über ihre Erfahrungen mit dem digitalen Unterricht und wie sie das durch die staatlichen Förderprogramme erhaltene digitale Know-how an ihren Schulen umgesetzt haben.