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Die BAP

Richtfest für den Neubau am Traditionshaus

Ein bisschen Tradition muss sein im traditionsreichen Schulhaus Josefsheim: Gestern begingen BAP, vhs und die Diözese Passau als Bauherr Richtfest für den An- und Neubau des Schulgebäudes an der Stelle der ehemaligen Turnhalle – mit Baustellenflair, Richtspruch und allem was dazugehört.

Knapp ein Jahr nach dem Abriss der Turnhalle steht der Rohbau, der im Januar 2017 bereits für Kurse der beiden Bildungseinrichtungen genutzt werden soll. Außer acht neuen Kursräumen entstehen auf den 1200 Quadratmetern Fläche rund 40 Parkplätze, eine Cafeteria mit Terrasse und Verwaltungsräume. Mit 1,44 Millionen Euro bezuschusste die Regierung von Niederbayern das 3,2-Mio.-Projekt. Das 1905 errichtete Gebäude beherbergte zunächst eine von den Englischen Fräulein geführte Handelsschule für katholische Mädchen, ab den 70er-Jahren nutzten die staatliche Wirtschaftsschule sowie die Realschule die Räumlichkeiten. Seit 1994 wird das Josefsheim vom Zweckverband der Volkshochschule Passau im Rahmen eines langfristigen Mietvertrags für Bildungsarbeit genutzt. Zum 1. Januar 2013 erwarb der Bischöfliche Stuhl das Josefsheim von den Englischen Fräulein, weil sich der Orden von dieser Immobilie schon seit einiger Zeit trennen wollte – der Mietvertrag blieb davon unberührt. Dass der neue Hausherr Geld in Hand nehmen muss, war beim Kauf bereits klar. Und der neue Eigentümer kam der BAP gerade recht. Denn bereits seit Jahren hatte man sich eine Erweiterung gewünscht, verschiedenste Pläne verschwanden wieder in der Schublade – bis das Bistum den lange gehegten Wunsch in Erfüllung gehen ließ. Der Betrieb im Josefsheim wurde während der Bauarbeiten aufrechterhalten und passend dazu fand das Richtfest mit einem kleinen Umtrunk auch mitten auf der Baustelle statt. Polier Robert Moser von der Baufirma Wimmer verlas den Richtspruch nach alten Brauch, darauf gab es ein Glas Sekt mit Bauleiter Markus Biebl und Generalvikar Dr. Klaus Metzl, die – wie es sich gehört – danach die Gläser auf dem Boden zerschellen ließen. BAP-Geschäftsführerin Barbara Brauckmann dankte allen Beteiligten, vor allem ihren Mitarbeitern, den Handwerkern und der Diözese mit deren Finanzdirektor Dr. Josef Sonnleitner. OB Jürgen Dupper dankte ebenfalls – auch im Namen des Landrats, der durch Klaus Jeggle vertreten wurde – der Diözese, deren Bauprojekte stets sozialen Zwecken statt reiner Kapitalanlage dienten. − lu; - Foto Eckelt/pnp