Förderung

Für unsere Weiterbildungen gibt es verschiedene Förderungsmöglichkeiten:

Berufliche Weiterbildung Beschäftigter (FbwB)

Das Programm fördert bestimmte Anpassungsqualifizierungen nach §§ 82 SGB III  (arbeitsmarktliche sinnvolle / relevante berufliche Weiterbildungen) und abschlussorientierte Bildungsmaßnahmen nach §§ 81ff SGB III (Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in und zum/zur Pflegefachhelfer/in Altenpflege und Vorbereitungslehrgänge auf die Kenntnisprüfung).

Folgende unserer Weiterbildungen sind grundsätzlich förderfähig:
  • Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung
  • Schulung zu Betreuungskräften nach §53b
  • Palliative Care Basiskurs
  • Vorbereitungslehrgang auf die Kenntnis-/Eignungsprüfung für ausländische Pflegekräfte
Allgemeine Bestimmungen für die Anpassungsqualifizierungen:
  • Für alle Unternehmen, unabhängig von der Betriebsgröße
  • 4 Jahre Wartefrist für Antragsteller, die seit 01.01.2019 eine Förderung für eine Weiterbildung nach §812 SGB III erhalten haben
  • KEINE Aufstiegsfortbildungen
  • AZAV-zertifiziert
Leistungen:
Leistungen für Anpassungsqualifizierungen (Weiterbildungen)
BetriebsgrößeLehrgangs-
kosten:
            Arbeitgeber-
        zuschuss
        (für die
        Ausfallzeit)
< 10 Mitarbeiter/-innen100 %              bis 75 %
10 - 249 Mitarbeiter/-innen
wenn Teilnehmer
über 45 Jahre alt ist
50 %
100 %
               bis 50 %
                 bis 50 %
250 - 2.499 Mitarbeiter/-innen25 %              bis 25 %
ab 2.500 Mitarbeiter/-innen15 %             bis 25 %
Leistungen für abschlussorientierte Bildungsmaßnahmen
BetriebsgrößeLehrgangs-
kosten:
         Arbeitgeber-
         zuschuss
         (für die  
         Ausfallzeit)
Unabhängig von
der Betriebsgröße
100 %        i.d.R. 
           50 % (bis 100 %)
Zusätzlich sind erhöhte Fördersätze möglich, wenn:
  • eine Betriebsvereinbarung / Tarifvertrag über Weiterbildung vorliegt  (5%-Punkte)
  • die berufliche Kompetenzen der Beschäftigten im Betrieb (bei Kleinbetrieben 20%, bei KMU 10%) ganz oder teilweise nicht mehr den betrieblichen Anforderungen entsprechen (10%-Punkte)

Sammelanträge sind nur bei Anpassungsqualifizierungen möglich.
Anpassungsqualifizierungen während KUG nach §106 a SGB III möglich.

Ansprechpartner:
  • für Arbeitgeber: örtliche Agentur für Arbeit, Arbeitgeberservice

Bildungsprämie - Bundesprogramm

Mit dem Ende 2008 aufgelegten bundesweiten Programm Bildungsprämie werden individuelle berufliche Weiterblidungsmaßnahmen gefördert. Ziel ist es, insbesondere das Bewusstsein und die Eigeninitiative für Weiterbildung im eigenen beruflichen Lebenslauf zu stärken. Das Programm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Den Prämiengutschein können Sie kostenlos bei einer der bundesweit über 500 Beratungsstellen (s. u.) bekommen.

Weitere Informationen: www.bildungspraemie.info oder über die kostenfreie Service-Hoteline 0800 - 2623000.

Förderung:

50 % der Weiterbildungskosten, max. 500,- € (Antrag jährlich möglich) Prämiengutscheine können unabhängig von der Höhe der Kursgebühr eingesetzt werden

Voraussetzung:

Selbstständige und Angestellte, die mind.15 Stunden in der Woche erwerbstätig oder in Elternzeit / Pflegezeit sind und ein jährlich zu versteuerndes Einkommen bis max. 20.000,- € (gemeinsam Veranlagte: 40.000,- €) haben.

Antrag/Beratung:

Aufstiegs-BAföG

Seit dem 01.August 2020 besteht ein Förderanspruch auf jeder der im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO) verankerten Fortbildungsstufen sowie ein für Fortbildungsabschlüsse, die gleichwertig sind. Damit können bis zu drei Fortbildungen mit dem AFBG gefördert werden.

Die drei Fortbildungsstufen sind:

Stufe 1: Geprüfter Berufsspezialist / Geprüfte Berufsspezialistin

Stufe 2: Bachelor Professional

Stufe 3: Master Professional

Es besteht ein Förderanspruch auf jeder der drei Fortbildungsstufen.

Geförderte Angebote:
  • Voll- und Teilzeitkurse mit anerkanntem Abschluss
  • Stufe 1: nur Teilzeit, ab 200 Stunden
  • Stufe 2 und 3: mindestens 400 Stunden in Voll- oder Teilzeit
Voraussetzung:
  • Abgeschlossene Berufsausbildung (BBiG oder HWO)
  • Keine Altersgrenze
Förderung:
  • Lehrgangs- und Prüfungsgebühren bis max. 15.000,- € (50 % als Zuschuss, Rest als zinsgünstiges Bankdarlehen)
  • Bei Vollzeitlehrgängen:
    • evtl. Zuschüsse und Darlehen für den Lebensunterhalt
    • Höhe des Darlehens variiert je nach Familienstand
    • Betreuungszuschuss für Kinder bei Alleinerziehenden
  • Bestandene Abschlussprüfung: 50 % des Restdarlehens für den Kurs werden auf Antrag erlassen
Antrag:

Zuständiges Amt für Ausbildungsförderung: www.aufstiegs-bafoeg.de    Gebührenfreie Hotline: 0800 / 622 36 34