08.08.2018

Ein außergewöhnlicher Jahrgang verlässt die BAP

Fremdsprachenkorrespondenten feiern ihren Abschluss – Neun Staatspreise


Miteinander viel erreicht: die Abschlussklasse der Fremdsprachenschule

Außergewöhnlich groß, gut und sympathisch – so beschrieb Schulleiterin Bernadette Hackauf den Jahrgang der Fremdsprachenkorrespondenten 2018, der jetzt mit dem Zeugnis in der Hand den Abschluss feierte.

Die britisch-spanische Klassenleiterin Dr. Ana Barro „versprach sich“ in ihrer Rede und beglückwünschte ihre Klasse zum Brexit, der oft genug Thema in „British Studies“ war. Mit einem Augenzwinkern korrigierte sie sich: „Wir feiern Ihren BAP-Exit! Sie sind wie die Länder Europas: Einige sind gern in der Gemeinschaft, andere sind eher Einzelgänger, manche fanden es sogar ziemlich lustig bei uns!“

Die andere Klassenleiterin Sabine Hertel benutzte eine Metapher für ihre Klasse: ein Tierpark mit Widdern, Steinböcken, Ziegenböcken, Gämsen, Büffeln, Stieren. Sie als Nahezu-Steinbock sei in diesem Tierpark mit Freuden unterwegs gewesen. Gerne erinnere sie sich an das zu ihrem Geburtstag vorgetragene einfallsreichste und anrührendste Ständchen, das ihr jemals durch Schüler zuteilwurde. „Die Hörner haben Sie sich in den zwei Jahren an der Fremdsprachenschule weitestgehend abgestoßen. Sie wissen immer mehr, wann Sie Ihre Hörner zum Einsatz bringen können und auch sollten, wie Sie sie schärfen können und wann Sie sie besser aus dem Spiel lassen.“

Neun Absolventinnen erhielten Staatspreise, für eine Durchschnittsnote von 1,5 oder besser: Chrissy Geiger, Johanna Maurer, Lisa Sterr, Julia Schuster (Hauptsprache Englisch, Nebensprachen Französisch und Spanisch), Theresa Beyer, Susanne Wagner (beide Hauptsprache Spanisch, auf ein Jahr verkürzte Ausbildung für Abiturienten), Leonie Lindmeier, Clara Angerer (Hauptsprache Englisch, Drei-Sprachen-Programm, auf ein Jahr verkürzte Ausbildung). Clara erreichte sogar einen Durchschnitt von 1,0 in Französisch und Spanisch und hat sich aufgrund dieser hervorragenden Kenntnisse entschieden, die Aufbauausbildung zum Eurokorrespondenten mit Hauptsprache Französisch anzugehen. Die Ausbildung zum Eurokorrespondenten wird mit einem Praktikum in Nizza starten.

Quellnachweis: Passauer Neue Presse_08.08.2018
Text: Redaktion
Foto: BAP

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