Die Berufsakademie Passau im Spiegel der Presse


Passauer Neue Presse - 28.09.2019

„Nähe immer noch der heilsamste Faktor“

Seit 25 Jahren gibt es die Altenpflegeschule in Passau. Diese Woche feierte sie Jubiläum. Schulleiter Joachim Berga (56) über Vergangenheit und Zukunft der Einrichtung und der (Alten-) Pflege im Allgemeinen im Passauer Gespräch.


VITA:
Der Passauer Joachim Berga ist staatlich anerkannter Altenpfleger. Zehn Jahre hat er in der Pflege gearbeitet, bevor er sich zum Lehrer für Pflegeberufe fortbilden ließ. 1995 kam er als solcher an die Berufsakademie Passau, seit 2001 ist er dort Schulleiter der staatlich anerkannten Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Auch überörtlich engagiert er sich im Berufsverband für Altenpflege, zeitweise sogar als Landesvorsitzender.
 − dpl 

Herr Berga, was hat sich alles verändert, in den vergangenen 25 Jahren Altenpflegeausbildung?
Der erste große Umbruch war 2003 die Schaffung einer bundesrechtlichen Ausbildung. Zuvor gab es 17 Ausbildungen in 16 Bundesländern, das war ein schöner Flickenteppich mit zwei-, teilweise dreijährigen Modellen. Das Altenpflegegesetz hat außerdem einen echten Ausbildungsstatus etabliert. Mit Ausbildungsvergütung.

Hat sich die Altenpflege auch inhaltlich neu ausgerichtet?
Die Pflegeversicherung ist genau drei Monate jünger als unsere Schule, wir sind mit ihr mitgewachsen, sie hat die Altenpflege gravierend geändert. Es kamen die Qualitätsprüfungen des Medizinischen Dienstes hinzu. Das war ein Novum für die damalige Zeit, für uns als Schule aber immer auch Richtschnur. Die richtig große Herausforderung aber besteht ja erst im nächsten Jahr mit der generalistischen Ausbildung.

Welche Auswirkungen hat es, wenn es statt Altenpflegern nur noch Pflegefachkräfte gibt? Bleibt die Altenpflegeschule dann in ihrer jetzigen Form überhaupt noch bestehen?
Das Gesetz wurde 2017 verabschiedet, seitdem bereiten sich Bund und alle Bundesländer auf die Umsetzung vor. Das ist ja wirklich eine Zäsur, die jetzt passiert, weil die ursprünglichen Spezialdisziplinen der Pflege entsprechend aufgehoben werden und in einem Berufsbild verschmelzen. Also die Kinderkrankenpflege, die Altenpflege und die allgemeine Erwachsenen- und Krankenpflege werden zu einem Berufsbild „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“ vereint. Wir werden damit zur Pflegeschule. Die Kinderkrankenpflegeschule wird auch zur Pflegeschule. Jede Schule wird aber ihren Schwerpunkt behalten.

Das bedeutet, Sie brauchen künftig neues Lehrpersonal, zum Beispiel im Bereich Kinderpflege?
Da ist natürlich die Qualifikationsfrage des Personals. Es gibt Überlegungen, inwieweit wir uns zwischen den Schulen unterstützen und Personal austauschen. Auch wenn sich die Kompetenzen im kleinen geografischen Raum ballen, wird es dennoch eine große Anpassungsleistung von allen werden. Das ist klar. Bei der Organisation der praktischen Ausbildung wird die Herausforderung am größten sein. Sogenannte Pflichteinsätze mit jeweils 400 Einsatzstunden kommen auf uns zu. Die Altenpfleger müssen künftig auch in der Kinderkranken- und Krankenpflege Praxis absolvieren und umgekehrt.

Kommt die spezifische Altenpflegeausbildung dann nicht zu kurz?
Die Befürchtung besteht in Kollegen- und Schulleiterkreisen durchaus. Aber ich glaube, die bayerischen Altenpflegeschulen haben sich ein Profil erarbeitet, mit dem wir auf Augenhöhe mithalten können. Allerdings bleibt die Frage: Wie können wir die praktische Ausbildung auch so attraktiv machen? Denn das ist einer der Knackpunkte in der neuen Regelung. Bislang gab es ja für die Ausbildungsstellen wenig bis keine Unterstützung, jetzt wird diese Anleitungszeit gesetzlich gefordert, aber auch angerechnet. Das ist natürlich eine ganz andere Vorgehensweise, eine ganz andere Voraussetzung, da kann ich ganz anders kalkulieren.


 Rahmenbedingungen passen nicht 


Besteht die Gefahr, dass dann, wenn die Schüler alles ausprobieren dürfen, sich die meisten für die Kinder- oder Krankenpflege entscheiden?
Das möchte man meinen, ist aber nicht so. Die Interessen sind genug verteilt auf den gesamten Pflegebedarf. Es gibt viele Kollegen aus der Krankenpflege, die sagen, sie hätten gerne intensiveren Kontakt zu den Patienten, was bei dem schnellen Wechsel im Krankenhaus kaum möglich ist. Und umgekehrt: Viele aus der Altenpflege möchten gerne medizinisch-technischer arbeiten. Wir brauchen alle Varianten in der Pflege.

Wo sind Sie selbst zur Altenpflegeschule gegangen?
In Regendorf bei Regensburg, die gibt es heute gar nicht mehr. Mich hat die Ferne gereizt, ab 1986 habe ich dann aber als Altenpfleger schon wieder in Passau gearbeitet. Zehn Jahre lang. Wenn man als Lehrer aus der Praxis berichten kann, ist das viel authentischer. Das begeistert die Schüler auch anders.

Wieso haben Sie sich für die Altenpflege entschieden?
„Schuld“ war ein Praktikum in der Fachoberschule. Mein Plan war zuerst eine Tätigkeit in Richtung Sozialpädagogik oder Jugendarbeit. Dann hat mich die besondere Beziehung zu den Menschen, die man in der Altenpflege aufbaut, fasziniert. Es ist ja nicht nur so, dass die nur was von uns bekommen, wir bekommen auch sehr viel zurück.

Wie viele Schüler hat Passau derzeit?
Wenn wir die Altenpflege, die Altenpflegehilfe und die Vorklasse zusammenrechnen, liegen wir bei knapp 200 zum jetzigen Schulbeginn.

Sind die 200 genug, bei dem Bedarf, den es derzeit gibt?
Der Bedarf ist momentan in Deutschland riesig. Wir erwarten in den nächsten zehn Jahren bis zu 50 000 mehr Bedarf an Pflegepersonal, vorsichtig gerechnet. Räumlich gesehen sind wir in der Schule in Passau im Moment aber gut ausgebucht. Wir sind auch überhaupt erst seit vier Jahren zweizügig.

Wurde zu lange Schulgeld für die Ausbildung verlangt und so der Beruf unattraktiv gemacht?
Das könnte ich so nicht sagen. Momentan sind wir schulgeldfrei, konnten uns meistens auch schulgeldfrei halten. Um 2009 aber wurde die Förderung vom Kultusministerium eingestellt. Da hieß es, wir müssen Schulgeld verlangen. Da haben die bayerischen Altenpflegeschulen in München Demos organisiert. Relativ flott wurde schließlich unter Ministerpräsident Seehofer wieder eine andere Richtung eingeschlagen. Im Moment sind wir jedenfalls relativ gut durchfinanziert.

Ist der Job an sich unattraktiv?
Ich würde gerne „Nein“ sagen, aber die Rahmenbedingungen lassen momentan wenig Attraktivität zu. Die Generation der aus der Schule entlassenen Schüler ist durchaus interessiert, einen Beruf zu ergreifen, der sozial ist, aber sie erwarten natürlich auch geregelte Arbeitszeiten. Die haben nichts gegen Wochenenddienste und Schichtsystem. Aber es muss einen geregelten Ablauf geben. Doch im Moment ist es in der Pflege in allen Bereichen so, dass die Anforderungen so hoch sind und sich die Arbeit so verdichtet, dass auch der Krankenstand relativ hoch ist, dass die Fluktuation relativ hoch ist, und dadurch natürlich eine geregelte dienstplanbasierte Arbeitszeit oft einmal nicht möglich ist. Da habe ich in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass weniger der Verdienst ein Problem darstellt, sondern die fehlende Möglichkeit, die eigene Freizeit zu gestalten.

Setzt die Politik insgesamt die richtigen Akzente?
Wenn man wirklich etwas ändern möchte, dann müsste man es im großen Stil tun. Die ganze Finanzierung der Pflege muss überdacht werden. Dann kommt aber auch mit Sicherheit auf die Gesellschaft die Frage zu, was ihr Pflege wert ist. Wir haben in der Gesellschaft relativ viel Rückhalt. Die zunehmende Zahl an Demenzbetroffenen in den Haushalten lässt gewisse Einsicht aufkommen. Aber es wird nicht billig.

Warum ist Pflege so teuer?
Weil sie personalintensiv ist. Und weil keine Reserve da ist. Wenn eine Einrichtung mit einem gewissen Personalschlüssel kalkulieren muss und da fallen zwei, drei Leute weg, dann bricht das ganze System zusammen. Das bekommt schnell eine verhängnisvolle Eigendynamik. Es ist auch gar nicht mehr einfach, Personal zu finden. Der Markt ist relativ leer.

Viele Altenheime setzen mittlerweile auf Fachpersonal aus dem Ausland. Und Gesundheitsminister Jens Spahn scheint sich mit seiner Reise nach Mexiko anzuschließen... Ein Zukunftsmodell?
Wir hatten auch schon mehrere Aktionen in diese Richtung. Zum Beispiel haben wir eine Klasse aus Mexiko geschult, die ihre Anerkennungsprüfung machte. Das sind sehr motivierte Leute gewesen.

Für die Bewohner in den Heimen aber eine gewisse Umstellung...
Es sollte nicht unbedingt das Hauptbemühen sein, die Pflegekräfte aus dem Ausland zu holen. Die sprachliche Barriere ist trotz allem zunächst vorhanden und macht es für die Bewohner schwierig. Sprache ist nunmal der erste Zugang zur Kultur. Und wenn ich Zugang zu Demenzkranken haben möchte, hilft es, an heimischen Aspekten anzuknüpfen. Heimisches Personal bleibt wichtig. Aber wenn wir mehr solches wollen, müssen wir die Rahmenbedingungen anpassen. Das Problem ist schon lange bekannt, das wird seit kohlschen Zeiten ausgesessen. Das ist ein brisantes Thema, das kostet Geld, nicht den Staat, sondern die Gesellschaft.

Die Zahl der Demenzbetroffenen...
...steigt kontinuierlich. Die Altenpflegeschule war letzte Woche ja auch im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche aktiv. Es zeigt deutlich, welche Bedeutung eine Erkrankung bekommen hat, wenn ein Land schon eine Woche ausruft zum Thema.

Wie herausfordernd ist Demenz für die Pfleger?
Die Kunst in der Pflege Dementer besteht darin, sich auf das Niveau zu begeben, das der Demente vorgibt, und das ist nicht leicht, ihn dort abzuholen, wo er steht...


 Technik nutzen für mehr Zeit für den Patienten 


Apropos: Immer öfter gibt es in Altenheimen Schein-Bushaltestellen für Demente, dort sammeln sie sich und warten vergebens auf den Bus – statt auszubüchsen.
Es gibt vereinzelt solche Stellen, das stimmt. Das Gleiche funktioniert auch mit einem Postamt oder einer Telefonzelle. Die früher markanten Stellen, die in einem Ortsbild waren, sind Orientierungspunkte für Demenzkranke. Aber diese Punkte nutzen sich auch ab, das funktioniert meist nur eine Zeit lang.

Was könnte die Pflege künftig insgesamt erleichtern? Die Technik?
Vor zehn Jahren, wenn Sie mir die Frage gestellt hätten, war es undenkbar, dass ich mir das Wort „Roboter“ im Kontext der Pflege vorstellen hätte können. Mittlerweile ist die Robotik aber schon so weit fortgeschritten, es gibt schon so feine Sensoren und Sprachsteuerungsmöglichkeiten, dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass Handreichungsdienste – zum Beispiel im Bereich Essen und Trinken – möglich werden. Nicht aber die Pflege selbst! Die nächste Generation an Pflegekräften wird eine geistig sehr mobile sein, durch die generalistische Ausbildung, aber auch durch die Möglichkeiten der technischen Entwicklung. Die klassischen Aspekte wie Nächstenliebe darf man nicht außer Acht lassen, aber die Möglichkeiten, die sich uns in der Zukunft bieten, erleichtern den Pflegealltag durchaus. Nur darf man dies nicht zum Anlass nehmen, erneut Personal zu streichen, sondern lieber dazu, den Beruf wieder attraktiver zu machen und die Hilfsmittel zu nutzen, so dass man wieder Zeit für einen Patienten gewinnt. Gerade in Zeiten, wo wir ständig von Technik umgeben sind, ist menschliche Nähe immer noch der heilsamste Faktor im Falle einer Erkrankung.

Interview: Daniela Pledl


Passauer Neue Presse - 26.09.2019

25 erfolgreiche Jahre

Altenpflegeschule Passau blickt zurück – „Herausforderungen mit Bravour gemeistert“


Glückwünsche zum Jubiläum (v.l.): Franz Thurner, Jürgen Dupper, Joachim Berga, Barbara Brauckmann, Gerlinde Kaupa, Generalvikar Dr. Klaus Metzl. − Foto: Rießbeck

Von Tilman Rießbeck
1994 wurde die Altenpflegeschule Passau gegründet, das ist nun 25 Jahre her. Am gestrigen Mittwoch feierten die Verantwortlichen gemeinsam mit Vertretern von Staat und Kirche im Restaurant Oberhaus die Erfolge der vergangenen Jahre und gaben einen optimistischen Ausblick auf die Zukunft.
Barbara Brauckmann, Geschäftsführerin der Berufsakademie Passau (BAP), erinnerte an die Ursprünge der Altenpflegeschule. Als Fachschule für Altenpflege stand sie bis zum Jahr 2003 unter dem Dach der Volkshochschule Bayern. Dann wurde sie in die BAP überführt. Diese war die erste Schulgesellschaft in Bayern, die Lehrer und Schulleiter als Gesellschafter beteiligte.
Mit der Überführung in die BAP kamen auch Herausforderungen auf die Schule zu. „Dauer und Inhalte der Ausbildung änderten sich“, erinnert Franz Thurner, leitender Regierungs-schuldirektor von Niederbayern. So dauerte die Ausbildung nicht mehr zwei, sondern drei Jahre, und inhaltlich richtete sie sich stärker auf die medizinische Pflege der Menschen aus. Die Altenpflegeschule habe diese Herausforderungen aber mit Bravour gemeistert, so Thurner. Das sehe man schon daran, dass sie zwei Klassen parallel unterrichte und durch die Ausbildung von Asylanten einen wichtigen Beitrag für die Integration leiste.
Dieser Einschätzung schloss sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper an. „Die Altenpflegeschule ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Bildungs- und Pflegelandschaft in Passau“, lobte Dupper die Arbeit der Einrichtung. Sie gehöre zum „Maschinenraum der Gesellschaft“, in einem Bereich, der zwar nicht immer in der Öffentlichkeit stehe, die Gesellschaft aber dennoch intensiv präge.
Generalvikar Dr. Klaus Metzl erkannte in der Pflege ein Merkmal des christlichen Abendlandes. „Wir befinden uns in der jüdisch- christlichen Tradition. Die Lehren Christi sind der innere Beweggrund, weshalb wir uns um die Schwachen in unserer Gesellschaft kümmern. Die Altenpflege braucht immer Leute, die aus dieser Überzeugung heraus leben.“
Schulleiter Joachim Berga veranschaulichte die Geschichte der Altenpflegeschule auf humorvolle Weise an einem Meterstab. Dabei erinnerte er unter anderem mit Fotos an die familiären Anfänge der Einrichtung. Jedoch ließ er auch die tragischen Momente nicht beiseite. Dass im Jahr 2016 eine Schülerin vor ihrem Haus in Thyrnau ermordet worden war, bezeichnete er als die dunkelste Stunde in der Schulgeschichte.
Den Herausforderungen der Zukunft sieht er optimistisch entgegen. Im Jahr 2020 sieht sich die Schule mit einigen Umstellungen konfrontiert, diese will er mit seinem Team entschlossen angehen, wie auch schon im Jahr 2003. Seinen Optimismus teilt Landrätin Gerlinde Kaupa: „Mir ist nicht bange um die nächsten Jahrzehnte, in denen die Schule ihren festen Platz haben wird.“


Passauer Neue Presse - 20.09.2019

Leben mit Demenz

Demenzparcours der BAP schafft Verständnis

Die Schüler der Vorklasse der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe, mit ihrer Lehrerin für Pflegeberufe, Vera Fitzner (Mitte), durchlaufen in ihrem Unterricht ebenfalls den Parcours.
Die Schüler der Vorklasse der Berufsfachschule für Altenpflegehilfe mit ihrer Lehrerin für Pflegeberufe, Vera Fitzner (Mitte), durchlaufen in ihrem Unterricht ebenfalls den Parcours.                                    - Foto: BAP

Eine Woche lang widmet sich Bayern dem Thema „Demenz“. Auch in Passau finden im Rahmen der „1. Bayerischen Demenzwoche“ Veranstaltungen statt. Am Mittwoch zum Beispiel hat die Berufsfachschule für Altenpflege der Berufsakademie Passau BAP einen Demenzparcours veranstaltet.

An verschiedenen Stationen konnten Nichtbetroffene die Herausforderungen, mit denen Demenzkranke im Alltag konfrontiert werden, selbst erleben. Ziel der Aktion, die auch fester Bestandteil in der Ausbildung von Altenpflegern ist, war es, Verständnis für die krankheitsspezifischen Probleme Betroffener zu schaffen.

Das Gefühl, eine scheinbar einfache Handlung nicht ausführen zu können, plagt Demenzkranke bei alltäglichen Aufgaben. Die motorischen Probleme wurden den Teilnehmern des Parcours nahegebracht, indem man sie vor die Herausforderung stellte, Probleme mit an sich niedrigen Anforderungen an die Hand-Auge-Koordination über einen Spiegel zu lösen. So mussten Interessierte an einer Station beispielsweise einen Schnürsenkel in einen Schuh einziehen und anschließend zubinden, wobei sie die Arbeit der eigenen Hände nur über den Spiegel beobachten konnten. Die spiegelverkehrte Wahrnehmung machte alltägliche Aufgaben zu ermüdenden Herausforderungen.

Auch die Beeinträchtigungen durch Sicht-, Gedächtnis- und Wortfindungsstörungen konnten die Teilnehmer an verschiedenen Stationen hautnah erleben. Sie mussten Gegenstände anhand von assoziativ gebildeten Bezeichnungen durch eine die Sicht verschlechternde Brille auswählen oder Kleingeld durch eine „Rauschbrille“ zählen. Während sie die Aufgaben absolvierten, zeigten sich die Teilnehmer nachdenklich. Einige erzählten von betroffenen Angehörigen, die sie nun besser verstünden. Andere äußerten Besorgnis hinsichtlich der eigenen Zukunft.

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Pflegekräfte im Vorbereitungskurs mit Geschäftsführerin Barbara Brauckmann (links), Fortbildungsleiterin Christine Lindmeier (3. v. links), Kursleiterin Magdolna Nagy (2. v. rechts) u. Sebastián Merle von der ZAV (8. v. rechts)

An den letzten beiden Samstagen haben 15 Pflegekräfte aus Mexiko ihre Kenntnisprüfung erfolgreich abgelegt. Damit können sie nun zusammen mit dem Nachweis für Deutschsprachkenntnisse auf Niveau B2 ihre Anerkennung als Pflegefachkraft erhalten und endlich in den AZURIT Senioren- und Pflegeeinrichtungen, bei denen sie bereits als Hilfskräfte angestellt sind, als Fachkraft arbeiten.

Weiterbildung in Palliativer Pflege


An der Privaten Berufsakademie Passau endete die berufsbegleitende Weiterbildung „Palliative Care für Pflegende“. 16 Pflegefachkräfte wurden mit Zertifikaten ausgezeichnet. Anspruch der palliativen Pflege ist es, unheilbar kranken und sterbenden Menschen eine würdevolle Zeit vor ihrem Abschied vom Leben zu geben.

Berufsakademie verabschiedet 15 Absolventen


Die Berufsakademie Passau hat 15 Verantwortliche Pflegefachkräfte mit Zertifikaten ausgezeichnet. Die Absolventen unterzogen sich nach einer einjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung mit 460 Stunden der Abschlussprüfung mit Kolloquium und Projektpräsentation.

Runder Tisch der Berufsakademie

Der Fachkräftemangel bei Ärzten und in der Pflege war Thema bei einem runden Tisch der Berufsakademie Passau.

Zertifikate für neue Fachkräfte der Gerontopsychiatrischen Pflege


15 Pflegefachkräfte haben die Weiterbildung „Gerontopsychiatrische Pflege und Betreuung“ im Umfang von 560 Unterrichtsstunden neben ihrem Beruf in der Pflege erfolgreich absolviert.

Ausländische Ärzte lernen an der Berufsakademie die Alltagssprache ihrer Patienten – Voraussetzung für die Approbation


Wenn der Arzt ihre Erkankung mit komplizierten Fachbegriffen beschreibt, können die meisten Patienten damit wenig anfangen.

Alle zwölf Teilnehmer bestehen an der BAP die Prüfung zum Social Mediator – Begeistert von dieser „Lebensschule“


Die Motive der Teilnehmer sind unterschiedlich und doch auch die gleichen. Die einen, besonders Teamleiter, wollen das nun Erlernte beruflich einsetzen, andere auch privat in Diskussionen die Füße auf dem Boden behalten, ihre Sprachlosigkeit in Konflikten überwinden.

Weiterbildung „Pflegedienstleitung – Basiskurs“ neben dem Pflegeberuf erfolgreich abgeschlossen


Die Berufsakademie Passau hat 18 Verantwortliche Pflegefachkräfte mit Zertifikaten ausgezeichnet.


Die Lebensqualität für Menschen mit schweren unheilbaren Erkrankungen in der letzten Lebensphase zu erhalten ist ein wichtiges Ziel der palliativen Versorgung.

Weiterbildung zur Pflegedienstleitung an der BAP erfolgreich abgeschlossen


18 Teilnehmern hat der Weiterbildungsleiter der Berufsakademie Passau Joachim Berga bei der Abschlussfeier im Gasthaus Vogl den Titel "Pflegedienstleitung in Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen" verliehen.


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 Passauer Neue Presse - 19.07.2019

Absolventen sind heiß begehrt

Berufsfachschule für IT-Berufe erhält neuen Chef – Bisheriger Leiter Franz Müller übergibt an Thomas Kast


Anerkannter Ausbildungsfaktor in der Region: Franz Kessel (von links) vom Schulamt der Stadt, der neue Schulleiter Thomas Kast, OB Jürgen Dupper und Bürgermeister Hermann Baumann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, würdigten mit Regierungsdirektor Armin Diewald (von rechts), stellvertretendem Landrat Raimund Kneidinger und Geschäftsführerin Barbara Brauckmann die Leistungen des scheidenden Schulchefs Franz Müller. Sie dankten auch Ehefrau Hermine.                                                     - Foto: Wildfeuer

Von Theresia Wildfeuer

Die Berufsfachschule für IT-Berufe an der privaten Berufsakademie Passau (BAP) für Aus- und Weiterbildung GmbH hat bei einer Feier im neuen Gebäude am Josefsheim Schulleiter Franz Müller verabschiedet und Thomas Kast, bisher Stellvertreter, als neuen Chef begrüßt. Er führt ab dem Schuljahr 2019/20 das Lernhaus, in dem derzeit 54 angehende IT-Fachkräfte unterrichtet werden.

Ihren gemeinsamen „Schulweg“ mit dem scheidenden Schulleiter zeigte Geschäftsführerin Barbara Brauckmann vor zahlreichen Ehrengästen auf, darunter OB Jürgen Dupper, stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger, der Hutthurmer Bürgermeister Hermann Baumann, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, Michaela Voggenreiter und Mathias Berger von der IHK sowie Bernadette Hackauf von der Fremdsprachenschule und Joachim Berga von der Altenpflege- und Altenpflegehilfeschule. Sie betonte die gute Zusammenarbeit mit Franz Müller, die mit der Gründung der Fachschule für Datenverarbeitung 1992 begann, und den stetigen Aufbau der Schule. Auf unbekanntes Terrain habe sie dieser Weg 2003 geführt, als die BAP aus der Taufe gehoben wurde und sie die Schulen in kürzester Zeit aus dem Zweckverband heraus in eine private Gesellschaft überführten. Sie habe sich in Sachen Finanzplanung, Personalfragen und „IT-Dschungel“ immer an ihn wenden können. Er habe stets das richtige Augenmaß und die notwendige Gelassenheit gezeigt. Seine kollegiale und solidarische Art strahle auf das ganze Team aus. Es sei noch kein endgültiger Abschied, da Müller weiter unterrichtet.

OB Jürgen Dupper würdigte das Engagement von Müller, der es verstanden habe, pädagogischen Impetus mit sehr viel Sachkunde zu verbinden. Er betonte auch den Einsatz des gesamten Schulteams. Eine Besonderheit an der BAP sei, dass die Lehrkräfte selbst bei der Schulgründung in das unternehmerische Risiko gingen. Dass dies von Erfolg gekrönt sei zeigten nicht zuletzt die vielen guten Fachkräfte, die die Schule für den Arbeitsmarkt ausbildet. Er wünschte dem Nachfolger Thomas Kast alles Gute für seine neue Aufgabe.

Auch stellvertretender Landrat Raimund Kneidinger hob den Einsatz und die Leistungen des Schulleiters hervor. Er zitierte einen Hit der gleichnamigen Kölner Rockband BAP unter dem Titel „Verdamp lang her“, um auf die vielen Jahre zu verweisen, die Müller an der Schule wirkt. Er sei von Anfang an beim Aufbau der Schule dabei gewesen. Sie leiste einen wichtigen Beitrag im Bereich der Erwachsenenbildung für Menschen in ihrer Erwerbsbiographie, um ihnen neue Perspektiven zu geben. Er wünschte Kast viel Kraft und Energie.

IT-Schulchef Müller erzählte seinen Werdegang, der nach dem Studium in Regensburg 1983 an der vhs Rottal/Inn begann und 1984 in eine kaufmännische Übungsfirma führte. Nach finanziellen Problemen des Trägers, der vhs Rottal-Inn, habe er sich für eine Anbindung an die vhs Passau entschieden. Als Übungsfirmenleiter sei er für kaufmännische Abläufe und IT zuständig gewesen, auch an den vhs-Übungsfirmen in Pfarrkirchen, Passau und Deggendorf. Als 1992 die EDV-Schulen starteten, die auf wenig Gegenliebe bei der Regierung von Niederbayern stießen, habe er die Schulleitung erhalten, da er bei den „Kämpfen um die Genehmigungen“ von Anfang an dabei war.

Die folgenden zehn Jahre in der IT-Schule seien trotz der Wechsel von Fach- auf Berufsfachschule und im Ausbildungsberuf erfolgreich gewesen, bilanzierte Müller. Arbeitgeber, IHK und Regierung zeigten Akzeptanz. Die Schüler seien auf dem Arbeitsmarkt gesucht gewesen. Die Schule sei Teil des Zweckverbands und damit kommunal gewesen. Da die finanzielle Förderung kommunaler Schulen schlechter ist als für private und die vhs schwere Zeiten durchlebte, sei die BAP als privater Träger der Schulen ins Leben gerufen worden. 2003 übernahmen vhs und Lehrkräfte diese selbst. Er betonte die Unterstützung von Stadt, Landkreis und vhs mit Bürgermeister Hermann Baumann, der der Gesellschafterversammlung vorsitzt. Es sei sein Verdienst, dass sich die BAP in ruhigem Fahrwasser befindet, sagte Müller, sein Stellvertreter in der Vertreterversammlung. Er hob den Einsatz der stabilen Lehrerschaft hervor, die stets auf der Höhe der IT-Entwicklung sei.

Müller übergebe ein wohlbestelltes Haus, versicherte Nachfolger Kast, der 2009 als Lehrer im IT-Bereich an die Schule kam. Die nächste zehnte Klasse steht mit 23 Verträgen in den Startlöchern. Es werde mit 22 Schülern auch eine starke elfte Klasse geben und mit 16 Lernenden eine sehr fähige zwölfte Klasse. Die IT-Schule sei auch ohne Digitalpakt bestens ausgestattet. Müller habe sie als anerkannten Ausbildungsfaktor in der Region etabliert. Die Politik schätze ihre Arbeit. Sie pflege eine enge Kooperation mit der IHK und habe sich unter Müllers Leitung den Ruf erworben, junge Menschen zu professionellen Anwendungsentwicklern auszubilden. Die überdurchschnittlichen Ergebnisse der Absolventen in der IHK-Prüfung bestätigten dies. Die Firmen der Region würden die Schulabgänger derzeit buchstäblich aus der Hand reißen.

Der Neue sieht sich vor Herausforderungen. Der Kampf am Ausbildungsmarkt sei intensiver geworden, sagte Kast. Gute Bewerber sagten ab, weil sie eine Ausbildungsstelle annehmen. Unter den Kandidaten seien verstärkt Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund. Der Digitalpakt sei auf Eis gelegt. Er dankte für Vertrauen und Wertschätzung und stimmte unter dem Refrain „Er muss noch kurz die BAP retten“ ein Lied zu Ehren des Vorgängers an, das er an der Gitarre begleitete.

 

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Pflegekräfte im Vorbereitungskurs mit Geschäftsführerin Barbara Brauckmann (links), Fortbildungsleiterin Christine Lindmeier (3. v. links), Kursleiterin Magdolna Nagy (2. v. rechts) u. Sebastián Merle von der ZAV (8. v. rechts)

An den letzten beiden Samstagen haben 15 Pflegekräfte aus Mexiko ihre Kenntnisprüfung erfolgreich abgelegt. Damit können sie nun zusammen mit dem Nachweis für Deutschsprachkenntnisse auf Niveau B2 ihre Anerkennung als Pflegefachkraft erhalten und endlich in den AZURIT Senioren- und Pflegeeinrichtungen, bei denen sie bereits als Hilfskräfte angestellt sind, als Fachkraft arbeiten.


Weiterbildung an der Berufsakademie abgeschlossen – Neue Pflegedienstleiter feiern Erfolg Elf Absolventinnen und drei Absolventen der Berufsakademie Passau (BAP) feierten den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung (PDL). Sie sind nun berechtigt, den Titel „Pflegedienstleitung in Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen“ zu führen.

Vorklasse für Pflegeberufe und Altenpflegehilfeschüler lernen voneinander


Von Lukas Heidenreich

Gutes Deutsch sprechen und die ersten Handgriffe beherrschen: das ist das Ziel der Vorklasse an der Berufsakademie Passau. In diesem Schuljahr wird die „Vorklasse für Pflegeberufe“ nach 2017/18 bereits zum zweiten Mal angeboten. Das innovative Projekt ist ein Schulversuch und wird vom Bayerischen Kultusministerium finanziert.

Eine Initiative will die Beziehung der Menschen im böhmisch-bayerischen Grenzgebiet verbessern


In der Berufsakademie lernen derzeit 20 Schüler*innen aus drei Jahrgängen mit Lehrerin Veronika Dolezalova (M.h) Tschechisch (Foto: T. Jäger)

In der Berufsakademie Passau wird seit Kurzem Tschechisch gesprochen. Nicht etwa wegen einer Vielzahl tschechischer Schüler, sondern wegen eines Projekts der Euregio Bayerischer Wald - Böhmerwald - Unterer Inn: Ein Jahr lang erhalten Schulen und Kindergärten in Teilen Niederbayerns kostenlosen Tschechischunterricht.

05.02.2019

BAP: Französisch-Experten räumen Preise ab


Quellnachweis: Passauer Neue Presse_05.02.2019
red/Foto: BAP

Breit aufgestellter Infotag in der Aula der Giselaschulen Niedernburg – Positives Feedback


Wohin soll der berufliche Weg gehen? Welche der unzähligen Möglichkeiten passt am besten zu mir? An welchem Beruf habe ich Freude? – All diese Fragen haben die Schülerinnen der 9. Klassen der Realschule Niedernburg bereits im Hinterkopf – das Ende der Schullaufbahn ist schon in Sichtweite.

17.10.2018

Tag der offenen Tür

Quellenhinweis „Passauer Neue Presse vom 17.10.2018“


15.09.2018

15 Jahre BAP - eine Erfolgsgeschichte

Kollektiv zum Jubiläum


Passauer Neue Presse, 15. September 2018
Am Sonntag, 16. September 2018

Weiterbildung in Palliativer Pflege


An der Privaten Berufsakademie Passau endete die berufsbegleitende Weiterbildung „Palliative Care für Pflegende“. 16 Pflegefachkräfte wurden mit Zertifikaten ausgezeichnet. Anspruch der palliativen Pflege ist es, unheilbar kranken und sterbenden Menschen eine würdevolle Zeit vor ihrem Abschied vom Leben zu geben.

Fremdsprachenkorrespondenten feiern ihren Abschluss – Neun Staatspreise


Außergewöhnlich groß, gut und sympathisch – so beschrieb Schulleiterin Bernadette Hackauf den Jahrgang der Fremdsprachenkorrespondenten 2018, der jetzt mit dem Zeugnis in der Hand den Abschluss feierte.


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Französische Freundschaft

Deutsch-französische Woche an der BAP

Quellnachweis: Passauer Neue Presse_24.01.2019; Text: Redaktion/BAP, Bild: BAP

Berichte über die IT-Schule

17.10.2018

Tag der offenen Tür

Quellenhinweis „Passauer Neue Presse vom 17.10.2018“



Foto v.l.n.r.: 3. Bürgermeister von Vilshofen Fritz Lemberger, stellv. Schulleiter IT-Schule Thomas Kast, Absolventin Alexandra Grum, Klassenleiterin Waltraud Maidl

Passau/Vilshofen. Die IT-Schule der Berufsakademie Passau freut sich gemeisnam mit ihrer ehemaligen Schülerin Alexandra Grum, die an der Berufsschule Vilshofen die 3-jährige Klasse "Berufsschule plus" erfolgreich absolviert und dort die "Allgemeine Fachhochschulreife" erworben hat.


Die msg Passau hat den Schülern der 11. Klasse der IT-Schule an der Berufsakademie einen Unterrichtsraum und die professionelle Systemumgebung für eine zweiwöchige Schulung zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt standen die SAP-Programmiersprache ABAP und ihre Erweiterung ABAP-Objects.

Bei der Ausbildungsmesse der Realschulen Schweiklberg und Neustift schicken die Betriebe bevorzugt ehemalige Schüler


Ist der Job gut?“, fragt der 15-Jährige. „Mir gefällt es super“, antwortet der 17-Jährige auf der anderen Seite.


Die msg Passau stellte den Schülern der 11. Klasse der IT-Schule Passau an der BAP auch einen Unterrichtsraum und die professionelle Systemumgebung für eine zweiwöchige Schulung zur Verfügung.

pnp 18.08.2014

Im Josefsheim hat Franz Müller, Leiter der Berufsakademie Passau (BAP), 22 Schülern ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Sie hatten Anfang Juli die IHK-Prüfung als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung abgeschlossen.

Die Schüler der 11. Klasse der IT-Schule Passau haben bei der msg Passau eine Einführung in die SAP-Programmiersprache ABAP erhalten. Die msg stellte den zukünftigen Fachinformatikern und ihrem Lehrer Hermann Strasser nicht nur den Schulungsraum, sondern auch das komplette Equipment für zwei Wochen und einen Prüfungstag zur Verfügung.

Berichte über die Fremdsprachenschule

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Eine Initiative will die Beziehung der Menschen im böhmisch-bayerischen Grenzgebiet verbessern


In der Berufsakademie lernen derzeit 20 Schüler*innen aus drei Jahrgängen mit Lehrerin Veronika Dolezalova (M.h) Tschechisch

In der Berufsakademie Passau wird seit Kurzem Tschechisch gesprochen. Nicht etwa wegen einer Vielzahl tschechischer Schüler, sondern wegen eines Projekts der Euregio Bayerischer Wald - Böhmerwald - Unterer Inn: Ein Jahr lang erhalten Schulen und Kindergärten in Teilen Niederbayerns kostenlosen Tschechischunterricht.


Alle Französisch-Schüler der Fremdsprachenschule der Berufsakademie Passau (BAP) hatten sich am Tag der deutsch-französischen Freundschaft am Team-Wettbewerb des Institut Français beteiligt, wie zeitgleich rund 11 000 Schüler ganz Deutschland.

17.10.2018

Tag der offenen Tür

Quellenhinweis „Passauer Neue Presse vom 17.10.2018“


Fremdsprachenkorrespondenten feiern ihren Abschluss – Neun Staatspreise


Außergewöhnlich groß, gut und sympathisch – so beschrieb Schulleiterin Bernadette Hackauf den Jahrgang der Fremdsprachenkorrespondenten 2018, der jetzt mit dem Zeugnis in der Hand den Abschluss feierte.

Der Abschluss der Fremdsprachenschule fällt international aus


Die frischgebackenen Eurokorrespondenten, Fachleute für Außenhandelswissen und spanische oder französische Sprache, haben ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen der Klassen- und Schulleitung entgegengenommen.

Euro-Korrespondentinnen legen nach zwei Jahren Praxis eine Prüfung ab


Drei ehemalige Schülerinnen der BAP, die vor zwei Jahren ihren Abschluss zum Euro-Korrespondenten abgelegt haben, sind nun an ihre alte Schule zurückgekommen, um ihr in der Praxis vertieftes Wissen unter Beweis zu stellen.

Offene Tür in der Berufsfachschule


Europa-Kino, Sprachencafé und Salsa-Workshop, ein lustiger Sketch über Bieranfragen aus aller Welt an eine bayerische Brauerei oder die zehn Weisen, in Frankreich Kaffee zu bestellen – der erste Tag der offenen Tür in der neugestalteten und erweiterten Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe an der Berufsakademie Passau (BAP), die im „Josefsheim“ untergebracht ist, hat die Lust auf das Erlernen einer neuen Sprache geweckt.


Einblick in die berufliche Praxis einer Zollbehörde konnten die Schüler der BAP bei ihrem Unterrichtsbesuch beim Zollamt in Suben gewinnen.


Schüler der Fremdsprachenschule der Berufsakademie Passau haben dreiwöchige Auslandsaufenthalte in Irland, Frankreich und Spanien absolviert. 


Gefakte Nachrichten, falsche Versprechungen und präsidiale Verlautbarungen im Twitter-Format: das ist laut der Schulleiterin der Fremdsprachenschule Bernadette Hackauf Alltag geworden.


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Berichte über die Altenpflegeschulen


Weiterbildung an der Berufsakademie abgeschlossen – Neue Pflegedienstleiter feiern Erfolg Elf Absolventinnen und drei Absolventen der Berufsakademie Passau (BAP) feierten den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung (PDL). Sie sind nun berechtigt, den Titel „Pflegedienstleitung in Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen“ zu führen.

Vorklasse für Pflegeberufe und Altenpflegehilfeschüler lernen voneinander


Von Lukas Heidenreich

Gutes Deutsch sprechen und die ersten Handgriffe beherrschen: das ist das Ziel der Vorklasse an der Berufsakademie Passau. In diesem Schuljahr wird die „Vorklasse für Pflegeberufe“ nach 2017/18 bereits zum zweiten Mal angeboten. Das innovative Projekt ist ein Schulversuch und wird vom Bayerischen Kultusministerium finanziert.


2020 soll es losgehen mit der generalistischen Ausbildung in der Pflege. Dann werden mit dem im Sommer 2017 vom Bundesrat beschlossenen Gesetz zur Reform der Pflegeberufe die bisher im Altenpflegegesetz und Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflege-Ausbildungen in einem neuen Pflegeberufsgesetz zusammengeführt – und damit auch völlig neu geregelt.


Mit neuen Rekordzahlen schließen die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Berufsakademie Passau gGmbH (BAP) das Schuljahr ab: 31 Schülerinnen beendeten ihre Ausbildung zur Altenpflegerin, 23 erreichten ihren Abschluss als Pflegefachhelfer in der Altenpflege. Nie zuvor konnte die BAP mehr Teilnehmer in den Pflegeberuf entlassen und so die hohe Nachfrage des Pflegemarkts bedienen.


Mit neuen Rekordzahlen schließen die Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Berufsakademie Passau gGmbH (BAP) das Schuljahr ab: 31 Schülerinnen beendeten ihre Ausbildung zur Altenpflegerin, 23 erreichten ihren Abschluss als Pflegefachhelfer in der Altenpflege. Nie zuvor konnte die BAP mehr Teilnehmer in den Pflegeberuf entlassen und so die hohe Nachfrage des Pflegemarkts bedienen.

Ab 2016 soll die generalistische Ausbildung Einzug in die Pflegebranche erhalten. Ein umstrittenes Modell, wie die MdL Walter Taubeneder und Dr. Gerhard Waschler bei ihrem Besuch in der Berufsakademie Passau ( BAP) erfuhren.

Berufsfachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe der BAP entlassen 47 Absolventen


"Machen Sie die Pflege zur Kunst!" Diesen Wunsch richtete Schulleiter Joachim Berga an 29 Altenpfleger der Berufsfachschule für Altenpflege der Berufsakademie Passau anlässlich der Abschlussfeier und Zeugnisvergabe vor zahlreichen Gästen und Vertretern der Ausbildungsbetriebe. In einer weiteren Feierstunde konnten die Abschlusszeugnisse auch an 18 Pflegefachhelfer der Altenpflege vergeben werden.

Berichte über Fort- und Weiterbildungen an der BAP

Berichte über Europäische Projekte an der BAP

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Berufsakademie Passau bereitet Ärzte aus dem Ausland für ihre Fachsprachenprüfung vor


 „Herr Doktor, was fehlt mir denn eigentlich?“ Um Fragen wie diese souverän und verständlich beantworten zu können, feilen seit letzter Woche elf Ärzte aus vier Ländern an der Berufsakademie Passau an ihrem Deutsch. Ziel ist die erfolgreiche Fachsprachenprüfung vor der Bayerischen Landesärztekammer.

Neue Perspektiven für Absolventen des Projekts „Care for Work“


Manuel Navas aus Spanien und Dimitar Doychef aus Bulgarien haben es geschafft. Die beiden verließen vor drei Jahren aus Perspektivlosigkeit am Arbeitsmarkt ihre Heimat und kamen nach Passau, um hier am Projekt „Care for Work – The Job of my Life“ an der Berufsakademie Passau (BAP) teilzunehmen.

Aus Zufall kam die Chilenin Patricia Vasquez nach Passau, aus Liebe blieb sie hier


Wenn Patricia Vasquez bei schönem Wetter an der Passauer Ortspitze steht, wird ihr warm ums Herz. Es ist ihr Lieblingsplatz in der Stadt.


Mehr Integration geht eigentlich nicht. Alfredo de Corral Bosco aus Malaga hat seinen großen Auftritt – in Lederhosen und Haferlschuhen kommt er ins Heilig-Geist-Stift und bestellt sich... richtig, ein Weißbier. "Das ist mein Lieblingsbier", sagt Alfredo und nimmt zufrieden einen großen Schluck. Es gibt schließlich auch etwas zu feiern. Und zwar die ersten erfolgreichen Absolventen des "Care for Care"-Projekts der Berufsakademie Passau (BAP).

Junge Spanier beginnen Ausbildung in Passau


Ausgelassene Stimmung herrschte im Passauer Altstadthotel: Im Rahmen des Bundesprogramms "MobiPro-EU" Care for Work wurden dort 14 junge Auszubildende aus Spanien begrüßt. Eine Chance, die alle von ihnen nutzen wollen.


15 junge Spanier aus Andalusien wollen im Rahmen des Bundesprogramms MobiProEU ein neues Leben in Deutschland beginnen.


Über das Projekt "Care for Care", das die Berufsakademie Passau mit Fördermitteln des Bundesprogrammes MobiPro EU ins Leben gerufen hatte, kamen im Mai 2013 junge Menschen aus Spanien und Ungarn nach Deutschland, um Altenpfleger zu werden.


Die Deutsch-Spanische Gesellschaft (DSG) und die Berufsakademie Passau (BAP) haben im Rahmen einer besinnlichen Adventsfeier den Erfolg der MobiPro-EU-Projekte Care for Work 2014 und Care for Care 2013 gefeiert.


Dimitar Doychev Foto: Jäger pnp

Betriebe sind froh über Azubis aus dem Ausland

Mehr als 300 Bewerber haben in Bayern eine Lehrstelle gefunden, sechs davon in Passau - "die wissen, was sie wollen."

Passauer Neue Presse, 18.10.2014 von Christina Fleischmann


Zorida Diaz Monroy

Ab Juni machten fünf Spanier und ein Bulgare ein Praktikum in Passau – Jetzt haben sie ihre Ausbildung gestartet

Passauer Neue Presse, 18.09.2014 von Christina Fleischmann


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